Ordnung

der Europäischen Vereinigung unabhängiger Journalisten

über Berufsethik des unabhängigen Journalisten, unabhängigen Autors der europäischen Zeitschrift «EU-Objective»

Genehmigt in der gemeinsamen Sitzung der

Gründer der EVUJ (Luxemburg) und des Herausgebers der digitalen Zeitschrift «EU-Objective»,

EU MPG Limited

Luxemburg — Zypern

den 26. August 2013

 

Ein unabhängige Journalist oder Autor von Beiträgen für die Webseite der EVUJ (www.eu-press.org) oder periodische gesellschaftspolitische digitale Zeitschrift der EVUJ «Objektiv» (www.eu-objective.info), die durch den Verlag EU Media Production Group (EUMPG Ltd.) ausgegeben werden, ist verpflichtet, ausgehend von den Prinzipien der Berufsethik und Moralnormen, die die vorliegende Ordnung vorsieht, der Satzung der EVUJ, ebenso wie den Normen der geltenden Gesetzgebung des Staates, in dem sich der Wohnsitz des Autors/Journalisten befindet, den Normen und ethischen Regeln der Gewerkschaften, wo er Mitglied sein kann, zu handeln.

  1. Der Journalist/Autor ist verpflichtet, Gesetze des Staates zu befolgen, in dem er seinen Wohnsitz hat, aber in Fragen, die mit seiner beruflichen und bürgerlichen Pflichten verbunden sind, erkennt er die Rechtshoheit nur seiner Kollegen an, wobei er beliebige Versuche des Drucks und der Einmischung seitens der Dritten, der Regierung oder jemandes anderen ablehnt.
  2. Bei der Ausführung seiner beruflichen Pflichten greift der Journalist nur zu gesetzmäßigen Informationsgewinnungsverfahren. Der Journalist erkennt an und respektiert das Recht der natürlichen und juristischen Personen, die Informationen nicht zu gewähren und auf die gestellten Fragen nicht zu antworten, außer der Fälle, wenn die Pflicht, die Informationen zu gewähren, gesetzlich vorgesehen ist (zum Beispiel, Staatsorgane).
  3. Die Zensur der Beiträge und Publikationen des Journalisten, des unabhängigen Journalisten, des recherchierenden Journalisten und der Personen, die in diese Kategorie der schöpferischen Arbeiter eingeschlossen werden können, ist unzulässig. Der Autor ist berechtigt gestützt auf das Urheberrecht eigene Werke in eine Weise zu veröffentlichen und zu verbreiten, die er für nötig hält, das Hauptprinzip der EVUL beachtend: «wir rufen nicht religiös oder ethnisch motivierten Hass hervor, wir propagieren nicht Extremismus, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten, wir werben nicht für Waren und drängen nicht unsere Ansichten anderen Menschen auf.»
  4. In Bezug auf seine Publikation ist der Journalist/Autor Besitzer des Urheberrechts, verbreitet und kommentiert nur jene Informationen, von deren Glaubwürdigkeit er überzeugt und deren Quelle ihm bekannt ist. Er tut sein Bestes, um zu vermeiden, dass jemandem wegen ihrer Ungenauigkeit oder Unvollständigkeit, wegen absichtlicher Verheimlichung der Informationen von allgemeinem Interesse oder Verbreitung der wissentlich falschen Mitteilungen zu eigennützigen Zwecken Schaden eingerichtet werden.
  5. Der Journalist ist nicht berechtigt, Belohnungen oder Honorare in jeglicher Art von den Dritten für die Publikationen seiner Beiträge und Meinungen zu bekommen. Der Journalist betrachtet als schwerwiegende berufliche Verbrechen die böswillige Entstellung der Tatsachen, Verleumdung, Gelderhalten unter beliebigen Umständen für die Verbreitung von falschen Informationen, die gegen allgemeine Interessen und beliebige Personen gerichtet wird, oder die Verheimlichung von wahrhaften Informationen.
  6. Die Redaktion der Zeitschrift «Objektiv» wurde nur zwecks der Gestaltung des Images der Zeitschrift, seiner informativen Bedeutsamkeit, Lösung von organisatorischer Fragen, der Fragen der Förderung, Werbungen und Vorbereitung der Zeitschrift geschaffen, und ist nicht berechtigt, sich in die Beiträge der Journalisten einzumischen, diese zu zensieren, zu kritisieren, oder die Meinung des Autors zu akzeptieren oder zu bestreiten. Die Meinung der Redaktion kann mit der Meinung des Autors/Journalisten nicht übereinstimmen, was kein Hindernis zur Veröffentlichung des Beitrags auf den Seiten der Zeitschrift «Objektiv» sein kann. Entsprechend haften die EVUJ, Redaktion der Zeitschrift «Objektiv» und der Herausgeber EU MPG Ltd. für den Inhalt der Beiträge, die auf den Webseiten und auf den Seiten der Zeitschrift «das Objektiv» veröffentlicht werden, sowie für den Inhalt der Werbematerialien und der Nachrichten nicht.
  7. Der Journalist/Autor haftet mit eigenen Namen und Ruf für die Glaubwürdigkeit der Publikation und Gerechtigkeit jedes Aussage drin, die mit seinem Unterschrift, unter seinem Pseudonym oder anonym, aber mit seinem Wissen und Willen verbreitet werden. Niemand ist berechtigt, ihm zu verbieten, seine Unterschrift unter der Mitteilung oder Aussage zu löschen, die sogar teilweise gegen seinen Willen verfälscht wurde.
  8. Wenn der Autor oder Journalist, der die Beiträge veröffentlichte, hat sich überzeugt, dass die Angaben falsch waren oder es bestimmte Entstellung der Informationen gab, ist er verpflichtet, seinen Fehler durch dieselben Mittel zu berichtigen, wie er ihn begangen hat. Falls notwendig, ist der Autor auch verpflichtet, sich zu entschuldigen. Die Redaktion der Zeitschrift ist verpflichtet, ihm dafür alle Möglichkeiten zu bieten.
  9. Der Journalist hält die Quelle der vertraulichen Informationen geheim, besonders, wenn die Informationsquelle in Gefahr ist. Niemand darf ihn zwingen, diese Quelle mitzuteilen. Das Recht auf Geheimhaltung kann nur in Ausnahmefällen verletzt werden, wenn es eine Verdächtigung gibt, dass die Quelle die Wahrheit bewusst verfälscht hat, sowie wenn die Mitteilung der Quelle die einzige Weise ist, ein schwerwiegendes Verbrechen zu vermeiden.
  10. Die Einmischung ins Privatleben einer Person während der journalistischen Recherche kann nur im Falle des Schutzes der Interessen der Gesellschaft und ihrer Sicherheit sowie wenn es sich um die Vorbeugung oder Aufklärung eines Verbrechens handelt, gerechtfertigt werden.
  11. Der berufliche Status des Journalisten, des recherchierenden und unabhängigen Journalisten ist unverträglich mit der Bekleidung eines Amtes in den staatlichen Verwaltungsorganen, sowie in den Organen der gesetzgebenden oder gerichtlichen Gewalt, sowie in den leitenden Organen der politischen Parteien und anderen politischen Organisationen. Die Autoren, die eines der aufgezählten Eigenschaften besitzen, können nach dem Familiennamen den Titel «Autor», oder «Experte», oder «Leser» usw. bezeichnen.
  12. Der Journalist hält es für unwürdig, eigene Autorität und eigenen Ruf, eigene berufliche Rechte und Möglichkeiten für die Verbreitung der Informationen des Werbe- oder kommerziellen Charakters, besonders wenn von solchem Charakter der Mitteilung ihre Form offenbar und eindeutig nicht zeugt. Die Verbindung der journalistischen und Werbetätigkeit hält man aus ethischer Sicht für unzulässig.
  13. Der Journalist respektiert Urheberrechte und zwingt, sie zu respektieren, die aus einer schöpferischen Tätigkeit folgen, hält Plagiat für unzulässig. Im Falle wenn der Journalist die Beiträge seiner Kollegen zitiert, verweist er auf den Namen des Autors; wenn er ein unbekanntes Content zitiert, bezeichnet er unbedingt ein aktives Lesezeichen.
  14. Der Journalist verzichtet sich auf eine Aufgabe, wenn seine Ausführung mit Verstoß gegen einen der obengenannten Prinzipien verbunden ist. Die Redaktion der Zeitschrift «Objektiv» ist auch berechtigt, die Publikation zu verweigern, wenn sie einen Verstoß gegen die Prinzipien der vorliegenden Ordnung ersieht.
  15. Der Journalist genießt und verteidigt sein Recht, alle durch bürgerliche und strafrechtliche Gesetzgebung vorgesehenen Garantien zu benutzen, um eigene Ehre und Würde vor Gericht zu verteidigen, sowie um sich vor Gewalt oder Gewaltandrohung, Beleidigung, immateriellen oder materiellen Schaden, Diffamierung zu schützen.

Die Autoren, Journalisten, Herausgeber und die EVUJ halten sich an die Europäischen Charta für Pressefreiheit, die am 25. Mai 2009 in Hamburg angenommen wurde.

Reg. No.-13/08-EU

den 26. August 2013

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